Professionelle WLED Hardware für Smart Home, Gebäudeautomation und Industrie
Mit einem WLED-Controller von cod.m steuern Sie adressierbare LED-Streifen präzise, flexibel und ohne verpflichtende Cloud-Anbindung. Die betriebsfertige Hardware wird in Deutschland entwickelt und mit bereits installierter WLED-Software ausgeliefert. Dadurch können kompatible LED-Strips direkt über WLAN, LAN, eine Web-Oberfläche oder angebundene Smart-Home-Systeme gesteuert werden.
Ob stimmungsvolle RGB-Beleuchtung im Smart Home, zentral installierte Lichtsteuerung im Schaltschrank oder individuelle Signalisierung in Industrie und Maschinenbau: Unsere LED-Controller verbinden professionelle Elektronik mit der leistungsfähigen Open-Source-Software WLED.
LED-Beleuchtung an einem FENNEXT-Akustikelement im Heimkino, gesteuert über einen cod.m WLED-Controller. Bild aus dem Video von Sascha Baumann – zum Video.
Ein WLED-Controller ist eine elektronische Steuerung für adressierbare LEDs. Anders als bei klassischen RGB-LED-Streifen kann bei einem adressierbaren Strip jedes Pixel beziehungsweise jede LED einzeln angesprochen werden. So entstehen bewegte Farbverläufe, Lauflichter, Statusanzeigen, Animationen und individuell programmierbare Lichteffekte.
Die WLED-Software läuft grundsätzlich auf Mikrocontrollern wie ESP32 und ESP8266. Sie stellt eine moderne Web-Oberfläche bereit, über die Farben, Helligkeit, Effekte, Segmente und Presets eingestellt werden können. WLED unterstützt über 100 Effekte, zahlreiche Farbpaletten und verschiedene Typen digitaler LEDs.
Die cod.m WLED-Controller basieren auf einem ESP32 und werden betriebsfertig ausgeliefert. Ein integrierter Level Shifter erzeugt dabei ein spezifikationsgemäßes, stabiles Datensignal. Damit erhalten Sie keine offene Bastelplatine, sondern eine zuverlässige Hardwarelösung für dauerhafte Installationen.
Bildquelle: Quindor/QuinLED
Der kompakte cod.m WLED-Controller kann für 5V-, 12V- und 24V-Installationen eingesetzt werden. Ein zusätzlicher Spannungswandler oder eine besondere Konfiguration des Controllers ist dafür nicht erforderlich. Die tatsächliche Versorgungsspannung muss jedoch immer zum verwendeten LED-Strip passen.
Typische Beispiele sind:
Die cod.m Hardware unterstützt bis zu vier LED-Linien mit jeweils bis zu 1.000 LEDs. Der ESP32, der integrierte Level Shifter, der Verpolungsschutz und die Schraub-Steckklemmen schaffen eine solide Grundlage für eine saubere Installation.
Bei der Planung müssen neben der Versorgungsspannung auch der Strombedarf, die Leitungslänge, die Anzahl der LEDs, die Einspeisung und der Querschnitt der Leitungen berücksichtigt werden. Unsere Dokumentation, Anschlusspläne und Tutorials unterstützen Sie bei der korrekten Auswahl der Komponenten.
WLED kann mit zahlreichen verbreiteten digitalen LED-Chipsätzen verwendet werden. Dazu gehören unter anderem:
WLED unterstützt sowohl einkanalige Datenprotokolle wie bei WS2811, WS2812B, WS2813, WS2814 und SK6812 als auch SPI-basierte Chipsätze wie WS2801 und APA102.
Welche Kombination aus Controller, LED-Strip und Versorgungsspannung am besten geeignet ist, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Im cod.m Shop finden Sie passende Hardware, Module, Anschlusspläne und technische Informationen. Bei besonderen Anforderungen unterstützt Sie unser Entwicklerteam bei der Auswahl und Planung.
Adressierbare LEDs besitzen einen entscheidenden Vorteil: Jede einzelne LED beziehungsweise jedes Pixel kann unabhängig von den übrigen LEDs gesteuert werden.
Damit sind beispielsweise möglich:
Ein LED-Strip kann zusätzlich in mehrere Segmente unterteilt werden. Jedes Segment lässt sich mit einer eigenen Farbe, Helligkeit oder einem eigenen Effekt versehen. Die Segmente können anschließend gemeinsam oder separat gesteuert und als Presets gespeichert werden.
Dadurch kann ein einziger WLED-Controller mehrere optisch getrennte Bereiche eines LED-Streifens verwalten.
Hinweis: Einige WLED-Effekte enthalten schnelle Helligkeitswechsel. Bei Installationen in öffentlich zugänglichen Bereichen sollten solche Effekte zurückhaltend eingesetzt werden.
Die WLED-Software stellt eine eigene Web-Oberfläche bereit. Sie läuft direkt auf dem Controller und kann über einen Browser im lokalen Netzwerk geöffnet werden. Eine externe Cloud, ein Benutzerkonto oder ein laufendes Abonnement sind für die grundlegende Steuerung nicht erforderlich.
Nach der ersten Einrichtung verbindet sich das Gerät über WLAN mit dem lokalen Netzwerk. Im Auslieferungszustand stellt WLED zunächst einen eigenen Access Point bereit, über den der Controller mit dem eigenen WLAN verbunden wird. Netzwerkname und Zugangsdaten für diesen Schritt finden Sie in der mitgelieferten Anleitung.
Über die Oberfläche lassen sich unter anderem einstellen:
Alternativ kann WLED über kompatible Apps, Automationen oder externe Systeme gesteuert werden. Die eigentliche Software und Konfiguration bleiben dabei lokal auf der Hardware verfügbar.
Für professionelle Installationen bietet cod.m einen WLED-LAN-Controller für die Hutschiene. Er wird im Schaltschrank, in einer Unterverteilung oder in einer Anlagensteuerung montiert.
Der LAN-Controller verfügt über:
Durch PoE können Netzwerkverbindung und Stromversorgung des Controllers über eine gemeinsame Ethernet-Leitung bereitgestellt werden. Alternativ kann der Controller mit 12V bis 24V DC versorgt werden. Die Versorgung der angeschlossenen LED-Strips muss passend zur Leistung und Spannung der LEDs geplant werden.
Am Ausgangsmodul stehen je nach Steckplatz unterschiedliche Pins zur Verfügung. Die konkrete Pin-Belegung ist in der technischen Dokumentation beschrieben und muss bei individuellen Konfigurationen oder eigener Software berücksichtigt werden.
Bei einem normalen Datensignal sollte die Leitung zwischen Controller und LED-Streifen möglichst kurz bleiben. Ohne zusätzliche Signalübertragung ist eine Strecke von etwa zwei Metern eine sinnvolle Planungsgrundlage.
Für größere Distanzen bietet cod.m spezielle Range-Extender-Module. Sie wandeln das Datensignal in ein differenzielles Signal um und übertragen es über Twisted-Pair-Leitungen.
In Verbindung mit dem passenden Range-Extender-OUT-Modul können LED-Strips bis zu 250 Meter vom WLED-LAN-Controller entfernt installiert werden. Das Range-Extender-System ist unter anderem für WS2811, WS2812, WS2812B, WS2813, WS2814, WS2815 und SK6812 vorgesehen.
So kann die empfindliche Elektronik geschützt im Gebäude oder Schaltschrank installiert werden, während die LED-Streifen weit entfernt montiert sind.
Typische Anwendungen sind:
WLED verfügt über offene Schnittstellen und kann in zahlreiche Smart-Home- und Automationssysteme eingebunden werden.
Mögliche Integrationen sind unter anderem:
Home Assistant erkennt WLED-Controller im Netzwerk automatisch und schlägt sie zur Einbindung vor.
Über die JSON API können Zustände ausgelesen und Werte wie Helligkeit, Farben, Effekte und Segmente verändert werden.
Der Controller kann dadurch nicht nur über die WLED-App oder die Web-Oberfläche bedient werden. Er lässt sich auch über Taster, Bewegungsmelder, Zeitpläne, Sensoren, eine Hausautomation oder eine übergeordnete Software steuern.
WLED bietet außerdem die Möglichkeit, weitere WLED-Controller per DDP über das bestehende Netzwerk als zusätzliche LED-Linien einzubinden. Der Haupt-Controller steuert die entfernten digitalen LED-Strips dann über eine gemeinsame Oberfläche.
Für individuelle Projekte entwickelt cod.m bei Bedarf zusätzliche Schnittstellen, Firmware-Funktionen, Module oder Verwaltungsoberflächen.
WLED ist eine leistungsfähige Open-Source-Software, die von einer internationalen Community weiterentwickelt wird. Die Software ist einsehbar, erweiterbar und kann ohne proprietäre Cloud-Plattform genutzt werden.
Auch die kompakte cod.m Hardware wird als Open-Source-Hardware dokumentiert. Daraus entstehen wichtige Vorteile:
Software-Updates können unter anderem über OTA (Over the Air) eingespielt werden. WLED verfügt über eine integrierte OTA-Funktion, über die eine passende Firmware-Datei über die Benutzeroberfläche hochgeladen werden kann.
Wer ausschließlich ein fertiges System benötigt, verwendet die vorinstallierte WLED-Software. Entwickler und Systemintegratoren können die Software dagegen anpassen und eigene Funktionen ergänzen.
Im privaten Bereich eignet sich ein WLED-Controller beispielsweise für:
Über WLAN, App oder Home Assistant können Farben, Szenen und Presets komfortabel aufgerufen werden.
Der WLED-LAN-Controller mit PoE ist für zentral geplante Installationen geeignet. Die Hardware wird dort montiert, wo sich auch die übrigen Komponenten der Elektroinstallation befinden. Über LAN und die offenen Schnittstellen lassen sich einzelne Leuchten oder mehrere Linien zentral steuern.
Durch LAN, Power over Ethernet, Module und offene Schnittstellen lässt sich der Controller in professionelle Gebäude- und Automationssysteme einbinden.
Adressierbare LEDs können nicht nur dekoratives Licht erzeugen. Sie können Informationen sichtbar machen.
Mögliche Anwendungen sind:
Wenn die Standardfunktionen von WLED nicht ausreichen, entwickelt cod.m die benötigte Hardware, Firmware, Software und Schnittstellen passend zur Anwendung.
cod.m entwickelt seit 2007 technische Individuallösungen an der Schnittstelle von Elektrotechnik und IT. Die WLED-Controller entstehen aus dieser praktischen Erfahrung.
Die Produkte verfügen je nach Ausführung über:
Die technischen Angaben, Konformitätsangaben und Herstellerinformationen werden in der Dokumentation transparent bereitgestellt.
Die Controller werden in Deutschland entwickelt und produziert. Sie erhalten technische Dokumentation, Anschlusspläne, Tutorials und direkten Support.
Das unterscheidet die Produkte von einfachen ESP8266- oder ESP32-Platinen, die zunächst programmiert, verdrahtet und mit zusätzlichen Komponenten ergänzt werden müssen.
Geeignet für:
Geeignet für:
Geeignet für:
Ein einfacher LED-Controller steuert häufig den gesamten LED-Streifen per PWM (Pulsweitenmodulation) mit einer gemeinsamen Farbe. Ein WLED-Controller ist für adressierbare LEDs vorgesehen. Dadurch können einzelne LEDs oder Pixel individuell gesteuert und in Segmente unterteilt werden.
WLED unterstützt unter anderem WS2811, WS2812, WS2812B, WS2813, WS281x, SK6812, WS2801, APA102 und weitere digitale LED-Typen. Bei diesen adressierbaren LEDs übernimmt ein integrierter IC die unabhängige Steuerung von Farbe und Helligkeit. Auch SPI-basierte LED-Strips können je nach Hardware und Konfiguration eingesetzt werden.
Ja. Der kompakte cod.m WLED-Controller ist für 5V-, 12V- und 24V-Installationen ausgelegt. Die Versorgungsspannung muss zum verwendeten LED-Strip passen.
Bei einer direkten Datenleitung sollte die Distanz in der Regel maximal etwa zwei Meter betragen. Mit einem cod.m Range Extender beziehungsweise einem entsprechenden Ausgangsmodul sind Distanzen von bis zu 250 Metern möglich.
Ja. Die WLED-Software läuft lokal auf dem ESP32 oder ESP8266 und stellt eine eigene Web-Oberfläche bereit. Eine Cloud-Verbindung ist nicht erforderlich.
Ja. WLED kann in Home Assistant und weitere Smart-Home-Systeme eingebunden werden. Zusätzlich stehen Schnittstellen wie MQTT, HTTP und JSON zur Verfügung.
Für den normalen Betrieb eines vorkonfigurierten cod.m Controllers benötigen Sie keine Programmierkenntnisse. WLED ist bereits installiert. Für die Installation müssen Stromversorgung, Leitungsführung und Anschluss der LEDs jedoch fachgerecht geplant werden.
Ja. LED-Strips können in Segmente unterteilt werden. Für jedes Segment lassen sich eigene Farben und Effekte festlegen. Die Konfiguration kann als Preset gespeichert werden.
Ja. Für die Hardware stehen Anleitungen, Anschlusspläne, technische Dokumentation und Tutorials zur Verfügung. Bei individuellen Projekten unterstützt das Entwicklerteam auch bei Firmware, Software, Schnittstellen und Integration.
Sie können bei cod.m einen betriebsfertigen WLED-Controller direkt im Shop auswählen. Dort finden Sie WLAN- und LAN-Controller, Range Extender, Power Boards, Ausgangsmodule und weitere Komponenten für adressierbare LED-Streifen.
Benötigen Sie mehr als ein Standardprodukt, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung. Von der Hardware über die WLED-Software und Firmware bis zur Schnittstelle und Web-Anwendung erhalten Sie alle relevanten Komponenten aus einer Hand.
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